Pflegeversicherung

Private Krankenversicherer werden förderfähige Zusatzvorsorge anbieten

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung erklärt dessen Vorsitzender, Reinhold Schulte:„Die Private Krankenversicherung ist zur tatkräftigen Mitwirkung bereit, um den Schutz der Bürger vor finanzieller Überforderung im Pflegefall zu verstärken. Die Unternehmen prüfen bereits, welche preislich attraktiven Produkte im Rahmen der geplanten Förderkriterien möglich sind. Der Beschluss der Regierungskoalition, die Bürger beim Aufbau einer zusätzlichen privaten Pflegevorsorge zu unterstützen, ist eine richtige Weichenstellung. Angesichts der demografischen Herausforderungen ist es höchste Zeit, jetzt den Schalter umzulegen und durch den Einstieg in mehr Kapitaldeckung die Pflege auch in der Zukunft zu sichern.

Für die Wirksamkeit der neuen Pflegevorsorge kommt es nun entscheidend darauf an, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Die Förderung des Versicherungsschutzes ist mit sozialpolitischen Bedingungen verknüpft, wobei die vorgesehene Förderung in Höhe von 5 Euro pro Person und Monat sehr knapp bemessen ist. Andererseits ist auch die Notwendigkeit einer nachhaltigen Konsolidierung der Staatsfinanzen anzuerkennen, so dass staatlichen Leistungsausgaben enge Grenzen gesetzt sind. Umso wichtiger sind nun praktikable Rahmenbedingungen, die einen verlässlichen Leistungsumfang der Pflegevorsorge sicherstellen, ohne unnötige und teure bürokratische Verfahren auszulösen. Nur dann wird die geplante Förderung einen wirksamen Anreiz zur besseren Absicherung des Pflegerisikos setzen können.“


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PKV News – Wer kommt für die Pflegekosten auf?

Es sind nicht mehr nur die Eltern, die für den Unterhalt ihrer Kinder aufkommen. Oft ist es im Alter andersherum. Und so stehen viele Familien vor der Frage, wie sie die Pflege ihrer Angehörigen dauerhaft finanzieren können. Das neue Familienpflegezeitgesetz bietet hierfür nur eine mittelfristige Lösung. Wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird, haben Angehörige mehrere Möglichkeiten. Eine Private Pflegeversicherung hilft bei hohen Kosten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, pflegebedürftige Angehörige für eine Dauer von zwei Jahren selbst zu betreuen und dafür die Arbeitszeit zu verringern. Dies ist allerdings mit deutlichen finanziellen Einbußen verbunden.

Pflegeversicherung übernimmt meist nur 50%

Was erschreckend viele Deutsche nicht wissen: Werden die Eltern pflegebedürftig und können sie nicht selbst für ihre gesundheitliche Versorgung aufkommen, werden die Kinder zur Kasse gebeten. Die Kosten sind mit rund 3.000 Euro im Monat (Pflegeplatz der Stufe III) sehr hoch, die Pflegeversicherung übernimmt meist nur einen Anteil von 50%.

Im Pflegefall der Eltern müssen Kosten übernommen werden

Laut einer aktuellen Umfrage weiß jeder fünfte Deutsche nicht, dass er bei einem Pflegefall der Eltern Kosten zu übernehmen hat. Nur 2% der Befragten sind sich sicher, in dem Fall Kosten in unbegrenzter Höhe leisten zu müssen. Der überwiegende Teil von 55% ist der Meinung, nur im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Kasse gebeten zu werden. Weitere 23% der Teilnehmer meinen, dass nur wohlhabende Personen bezahlen müssten.

>> Pflegecheck – Brauchen Sie eine Pflegeversicherung?

Quelle: AssCompact

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PKV – die passende Ergänzung zur Pflegepflichtversicherung – die Pflegezusatzversicherung

Wer in Deutschland krankenversichert ist, muss auch eine Pflegepflichtversicherung haben. Nach dem Grundsatz „die Pflegeversicherung folgt der Krankenversicherung“ sind privat krankenversicherte in der privaten Pflegepflichtversicherung, gesetzlich Krankenversicherte in der Regel in der sozialen Pflegepflichtversicherung versichert.

Diese soll im Pflegefall davor schützen, zum Sozialfall zu werden. Die Versicherung ist jedoch von Anfang an als Teilkaskoversicherung konzipiert worden. Sie deckt deshalb nicht alle Kosten ab, die im Pflegefall entstehen, sondern der Staat erwartet vom Betroffe-nen eine eigene fnanzielle Beteiligung. Ist der Pflegebedürftige nicht in der Lage, die Differenz zwischen den Leistungen der Pflegepflichtversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten zu tragen, müssen seine Angehörigen für den verbleibenden Teil aufkommen. Erst wenn das nicht möglich ist, zahlt das So-zialamt.

Wer fnanzielle Belastungen für sich oder seine Angehörigen infolge einer Pflegebedürftigkeit verhindern möchte, sollte eine private Pflegezusatzversicherung abschließen.

Viele Versicherungsunternehmen bieten Tarife an, die die Leistungen der Pflegepflichtversicherung aufstocken und zum Teil noch darüber hinaus gehen.

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Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre zur privaten Pflegezusatzversicherung

  • Was leistet die Pflegepflichtversicherung?
  • Was kostet die Pflege?
  • Die Pflegetagegeldversicherung

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>>> zum Download  – Private Pflegezusatzversicherung

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PKV steht zum Aufbau einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung bereit

PKV steht zum Aufbau einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung bereit

Der Verband der privaten Krankenversicherung hat das Thema Pflege zum Schwerpunkt seiner Jahrestagung 2011 gemacht. Damit will er, laut dem Vorsitzenden Reinhold Schulte, auf den großen politischen Handlungsdruck hinweisen, der angesichts der Alterung der Bevölkerung nötig sei.

Die Private Krankenversicherung stehe zum Aufbau einer ergänzenden, kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung bereit.

Schulte führt weiter aus:

„Der Höhepunkt des demografischen Problems bei der Pflege wird etwa in den Jahren 2050 bis 2060 erreicht. Bis dahin kann Kapitaldeckung zu durchaus überschaubaren Beiträgen aufgebaut werden. Jedes weitere Zögern der Politik aber macht es am Ende für alle teurer. Wenn das neue Element der Kapitaldeckung eine gute Wirkung entfalten soll, muss der Kapitalstock jedoch unbedingt außerhalb des staatlichen Einflussbereiches, also auch außerhalb der gesetzlichen Krankenkassen, angelegt werden. Nur so würde die Politik vor der Versuchung bewahrt, die Geldreserven für aktuelle Ziele in anderen Bereichen aufzubrauchen, anstatt damit nachhaltig für die Pflege vorzusorgen. Die private Krankenversicherung ist mit 25 Jahren Erfahrung in der Kalkulation von Pflegezusatzversicherungen bestens dafür geeignet, die Verantwortung für den Aufbau eines kapitalgedeckten Zusatzelementes zu übernehmen. Kontinuierlich baut die PKV zudem ihre Kompetenz in der Pflegeberatung und -qualität aus. Die Pflege wird eine immer wichtigere Säule unseres Sozialsystems. Zur Sicherung der Lebensqualität einer alternden Bevölkerung müssen wir stärker auf den Dreiklang aus Finanzierungssicherung, Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung setzen. Die PKV steht der Politik in allen diesen Bereichen als starker Partner zur Verfügung.“

 

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